Informationskampagne zum Berufswahlpass für die sächsische Wirtschaft
Berufliche Orientierung mit System wird immer wichtiger
Denn es ist überdeutlich, dass viel nicht auch viel hilft. Zahlreiche Schulen und auch Unternehmen leiden unter der Angebotsflut und haben Probleme, für den Nachwuchs einen klaren Kurs in der beruflichen Orientierung zu halten. Oftmals fehlt schlicht ein System, ein roter Faden in der Arbeit mit den Schülern. Aus diesem Grund findet der Berufswahlpass an immer mehr Schulen Anklang.
In den nächsten Jahren werden immer mehr Jugendliche auf den Bewerbermarkt kommen, die Berufs- und Studienorientierung mit dem Berufswahlpass erfahren haben. Wir möchten Sie auf diesen Seiten informieren, wie Sie den Pass für Ihre Nachwuchsgewinnung und auch in der Kooperation mit Schulen nutzen können.
Eine Möglichkeit ist das Sponsoring von Pässen. Jedes Schuljahr werden ca. 50% aller Berufswahlpässe durch schulische Kooperationspartner oder über Förderaktionen finanziert. Die aktuelle Liste der BWP-Förderer finden Sie HIER. Mehr Informationen zum Thema Sponsoring finden Sie HIER.
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Svenja (15), Hoyerswerda
„Alle Unterlagen zu meinem
Wunschberuf ‚Rettungsassistentin'
habe ich im Berufswahlpass
ordentlich abgeheftet.
So sind sie sofort griffbereit bei
Bewerbungen im nächsten Jahr.“
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Till (15), Zwickau
" Nach zwei Praktika und einem
Ferienjob steht für mich fest, dass
ich Systemgastronom werden will."
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Christin (16), Ebersbach
„Lebensmittel in der Chemie-AG
zu untersuchen, gefällt mir sehr.
Klar, dass ich im nächsten Jahr
Chemie als Leistungskurs wähle.“
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„Durch die Anwendung des Berufswahlpasses werden Impulse gegeben, dass sich der Schüler mit dem Thema Berufs- und Studienorientierung auseinander setzt. Er ist ideal als Ordnungsmittel nicht nur für den Schüler, sondern auch für die Schule. In komprimierter Form gibt der Berufswahlpass konkrete Aussagen über den Berufs- bzw. Studienorientierungsprozess des Schülers und macht diesen nachvollziehbar. Und als Unternehmen kann man z.B. erkennen, ob der Schüler Interesse am konkreten Beruf bzw. Studiengang zeigt.“
Wolfgang Mädler, Leiter Ausbildung bei Behr Industry Reichenbach/Vogtland GmbH
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Die Stadtwerke Chemnitz starteten Mitte 2007 das Pilotprojekt „Nachwuchsförderung Chemnitz Deine Chance für Deine Zukunft“. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Schule auszubauen.
„Im Zuge einer frühzeitigen Berufsorientierung bieten wir unseren kooperierenden Schulen u. a. fachthematische Vortragsreihen, Praktika für Schüler, Unterstützung bei Elternabenden zum Thema Berufs- und Studienorientierung, Betriebsexkursionen für Schulklassen sowie finanzielle Unterstützung bei der Beschaffung der Berufswahlpässe an. Im Rahmen der Auswertung der durchgeführten Angebote ist der Berufswahlpass ein fester Bestandteil. Der Berufswahlpass unterstützt die Schüler bei ihrer Entscheidung für einen Ausbildungsberuf. Die Schüler lernen, selbstständig und eigenverantwortlich zu handeln.“
Uwe Reichelt, Leiter Projekt Nachwuchsförderung Stadtwerke Chemnitz AG
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"In den Pässen der Schüler sind unsere Angebote bestens aufgehoben: Wir bieten Praktika in unserem Unternehmen an und stellen Ausbildungsberufe vor. Dadurch können wir auf unsere Branche aufmerksam machen und zugleich die hohen Anforderungen für diese Ausbildungsberufe vorstellen, die normalerweise nicht gleich im Fokus der Schüler sind."
Beate Böhmer, Getriebewerk Pirna GmbH
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"Der Berufswahlpass ist aus unserer Sicht ein sehr gutes Arbeitsmittel für eine systematische Berufsorientierung. Es ist auch ein Instrument, das den Schülern unserer Kooperationsschulen die Zusammenarbeit mit Vattenfall sehr praktisch deutlich und erlebbar macht. Perspektivisch werden die Jugendlichen ihre Berufswahlentscheidung durch die Arbeit mit dem Berufswahlpass wesentlich bewusster treffen können und das wiederum nutzt auch unserem Unternehmen."
Joachim Werlich, Ausbildungsleiter Vattenfall Europe Mining Boxberg
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